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Öffnungszeiten  
 

Mittwoch 14 - 17 Uhr

Donnerstag 11 - 21 Uhr

Freitag - Samstag 11 - Uhr

Sonntag 11- 18 Uhr

 

 
 

 

 
 
Die Schlossgeschichte

 

Hier möchten wir Ihnen ein wenig über unser Schloss erzählen !

Wann der zu Waltershausen gehörende Burgberg
erstmals befestigt wurde, lässt sich heute nicht mit Gewissheit sagen.

Vermutlich gab es hier schon im 6. Jahrhundert eine Wallburg.

Tenneberg selbst wurde 1176 durch die Thüringer Landgrafen bezeugt.

1391 ließ Landgraf Balthasar die Burg neu errichten oder zumindestens umbauen.

Seit dem 14. Jahrhundert diente Tenneberg als Gerichtssitz.

Ebenfalls recht früh, im Jahr 1380, wurde die Burgkapelle beurkundet.
Sie wird auch mit der bekannten Sage vom Taufritt nach dem Tenneberg in Verbindung gebracht.

Friedrich der Freudige, Thüringer Landgraf, soll danach sein Kind von der

belagerten Wartburg zur Taufe nach dem Tenneberg gebracht haben.

Im 16. Jahrhundert wurden am Schloss einige Umbauten vorgenommen.

So 1533 und in der Zeit 1542 / 71. Der Umbau der Jagdresidenz erfolgte zwischen 1588 und 1590.

Der zweite Renaissanceumbau vollzog sich zwischen 1612 und 1622.

Besonders sehenswert ist die Eingangsfront mit ihren Fensterrahmungen.

(Vorhangbögen), Herzog Ernst der Fromme nutzte das Schloss als Regierungssitz

und ließ auch die alte Schlosskapelle umbauen.

Sie wurde durch seinen Enkel, Friedrich den II. Herzog von Sachsen- Gotha und Altenburg,

ein weiteres Mal im Barockstil umgestaltet und 1721 festlich eingeweiht.

Der Festsaal aus dem Jahre 1719 ist einer der drei erhalten gebliebenen

Barockräume von Schloss Tenneberg.

Er stellt eine gelungene Komposition von Architektur, Plastik und Malerei dar.

Sein Deckengemälde und die Malereien im Gewölbe und den Wänden

sind die Arbeit des Thüringer Hofmalers Johann Heinrich Ritter,

deshalb auch die in Waltershausen geläufige Bezeichnung Rittersaal.

Im Festsaal wurde am 20.10.1929 das städtische Heimatmuseum Waltershausen gegründet.

Die Sammlung war - wie auch heute - schon im Besitz der Stadt.
Seit Mitte der achtziger Jahre zeigt das Museum viele Sonderausstellungen

zu Regionalgeschichtlichen und kulturhistorischen

Themen und zur Spielzeug und Puppenherstellung.